Ein schöneres Geschenk hätte sich Nino Schurter an seinem 26. Geburtstag nicht machen können. Er besiegt seinen grossen Rivalen, Weltmeister Jarsolav Kulhavy, in dessen Heimatland Tschechien, quasi in der Hölle des Löwen. Mit dem Spitzentrio Schurter- Kulhavy und Stander, welches bis eine viertel Runde vor Schluss zusammenblieb, war das Rennen eines der mitunter spannendsten der letzten Jahre. Nur gerade 6 Sekunden trennten die beiden Spitzfahrer. Florian Vogel bestätigte seine Olympiaambitionen mit einem guten 8. Rang.
06.05.2012 - Sieg bei Bike Days Solothurn
An den Bike Days in Solthurn konnte Nino Schurter einen weiteren Sieg über starke Konkurrenz verbuchen. Den bisher 4. in 6 Rennen dieser Saison. Auch die Junioren zeigten sehr starke Rennen. Sie belgten Platz 2 und 3 hinter dem Weltmeister Koretzky
22.04.2012 - Die Junioren siegen- die Stars stürtzen
Es waren die SCOTT-Swisspower Junioren die diesmal die Siegerblumen nach Hause trugen. Dominic gewinnt in Tesserete am BMC Cup, Andri in Müsningen, Deutschland. Nino Schurter und Florian Vogel wurden in einen Massensturtz verwickelt, welcher Folgen für den Rennausgang hatte. Beide sind aber zum Glück wohlauf. Nino Schurter konnte das Rennen wegen eines gebrochenen Lenkers nicht fortsetzten. Florian Vogel beendete das Rennen trotzdem noch auf Platz 3.
15.04.2012 - Schurter von Absalon geschlagen- Vogel grossartiger 6.
Während Nino Schurter beim Welt Cup Klassiker in Houffalize einen tollen zweiten Platz belegt, meldet sich der grosse Champion Julien Absalon mit einem Sieg in Houffalize an der Spitze zurück. Ein grossartiges Rennen ist auch Florian Vogel gelungen. Vom 61. Startplatz kämpfte er sich bis auf Rang 6 vor und schafft somit als dritter Schweizer die Olympianorm.
Wer nach London will muss laut Swiss Olympic an einem der vier Welt Cup Rennen in die ersten 8 fahren. Da dies wohl mehrere Schweizer schaffen werden kommt es schlussendlich noch auf die besten Resultate an. Nach Stand Heute wären Schurter-Vogel und Lukas Flückiger dabei.
01.04.2012 - Doppelsieg bei Saisoneröffnung in der Schweiz
Beim ersten Rennen des BMC Racing Cup's in Buchs dominieren die SCOTT-Swisspower Fahrer die Rennen. Nino Schurter und Florian Vogel fuhren in einem knappen Rennen gleich einen Doppelsieg ein. Beide waren wiederum mit den neuen 650 SCOTT Scales unterwegs. Einzig Fabian Gyger konnte den beiden bis zum Finale Paroli bieten. Der Deutsche Wolfram Kurschat und Martin Gujan belegten die weiteren Plätze. Marcel Wildhaber belegte den 25., Roger Walder den 37. Platz.
Beim ersten Saisonrennen auch schon gut im Schuss waren die Junioren. Andri Frischknecht gewann das Rennen mit einem Effort in der letzten Runde. Schweizer Meister Dominic Zumstein wurde 4.
Nach den Ostern geht es weiter mit dem Welt Cup in Houffalize, Belgien, wo alle Fahrer am Start sind.
18.03.2012 - Nino Schurter wiederholt Welt Cup Sieg in Südafrika
Des einen Freud, des andern Leid. Während Nino Schurter mit einem sensationellen Rennen in die Welt Cup Saison startet, wird Florian Vogel durch einen Defekt aus dem Rennen gerissen.
Nino wählte die Strategie, Stander in den Abfahrten in die Defensive zu drängen. Diese Formel hatte auch schon im letzten Jahr gegen Absalon funktioniert. Scheinbar mit Leichtigkeit konnte er eine gute Runde vor Schluss Stander im "Rockgarden" um einige Sekunden distanzieren und so einen eindrücklichen Welt Cup Sieg einfahren. Alles andere als geglückt ist der Welt Cup Start von Florian Vogel. Zwar war er in der Anfangsphase des Rennens in vorderster Position, doch schon nach ¾ der ersten Runde hat es ihm in einer Kompression den Collè von der Felge gerissen. Der Defekt kostete ihn so viel Zeit, dass ein weiterfahren aussichtslos war.
Beim Saison Eröffnungsrennen eine Woche vor Welt Cup Start kündigten Nino Schurter und Florian Vogel ihre Ambitionen mit einem 1. und 3. Platz an.
Zwar war es ein knapper Fight zwischen Lokalmatador Burry Stander und Nino Schurter. Letztendlich hatte Nino aber die besseren Karten im Finale und fuhr so seinen ersten Saisonsieg ein. Bis zur Rennhälfte hatte SCOTT-Swisspower mit Florian Vogel gar zwei Piloten im drei Mann-Spitzentrio. Flo musste zwar abreissen lassen, verlor jedoch nur wenig Zeit bis er als Dritter das Ziel querte.
Die Saison mit einem Glanzresultat abzuschliessen ist wichtig für die Motivation in der langen Winterpause. Dies kann man mit einer WM Medaille oder dem Gewinn eines "Hors Category" Rennens realisieren. Florian Vogel und Nino Schurter schafften es beide und können es ab jetzt verdient ein wenig ruhiger angehen lassen.
Die Weltmeisterschafts Revanche in Heubach - Deutschland war eine klare Beute für Vogel. Das ganze SCOTT-Swisspower Team überzeugte. Marcel Wildhaber wird sehr guter 6.. Andri Frischknecht und Dominic Zumstein standen bei den Junioren als Erster und Dritter auf dem Podest. Einzig Nino Schurter war für einmal nicht auf dem Podest. Mit einem Platten landete er auf Rang 9.
04.09.2011 - WM Silber für Nino
Alles richtig gemacht. Eines seiner besten Rennen gefahren. Zum Weltmeistertitel reichte es Nino Schurter trotzdem nicht. Jaroslav Kulhavy war stärker, ist verdienter Weltmeister. Auf den Vize-Weltmeistertitel darf Nino stolz sein. Er war der Akteur des Titelkampfs in Champéry. In einem der besten WM Rennen schlechthin holte er sich mit seiner attraktiven Fahrweise viele Sympathien. Auch Florian Vogel zeigte ein starkes Rennen. Um die Medaillen konnte er jedoch nur im ersten Renndrittel mitfahren. Er wurde 6.
20.08.2011 - Schurter und Vogel auf Welt Cup Podium
In Val di Sole kam es zwei Wochen vor der WM in Champèry beim Welt Cup Finale zum grossen Showdown. Im spannendsten Rennen dieses Jahres gewinnt Jaroslav Kulhavy hauchdünn vor Nino Schurter. Florian Vogel bestätigt seine Topform mit dem guten dritten Platz.
Absalon - Schurter - Kulhavy - Vogel
16.8.2011 - Bericht Nove Mesto
Gegen Jaroslav Kulhavy scheint im Moment kein Kraut gewachsen zu sein. Vor 30'000 fanatischen Fans gewinnt er seinen Heimweltcup in Nove Mesto überlegen. Nino Schurter konnte seine Konkurrenten Julien Absalon und Jose Antonio um Platz zwei mit einem grossartigen Rennen in Schach halten und wird Zweiter. Bestimmt ganz vorne wäre auch Florian Vogel gelandet. An zweiter Stelle liegend beklagte er erst einen Platten, als er danach schon wieder auf Podestkurs war behinderte ihn zu allem Übel noch ein Schaltdefekt.
07.08.2011 - EM Bronze für Florian Vogel
An der Europameisterschaft in Dohnany, Slovenien konnte Florian Vogel zusammen mit Jaroslav Kulhavy und Julien Absalon das prominente Podest besteigen um da seine Bronzemedaille in Empfang zu nehmen. Auf einer physisch sehr anspruchsvollen Strecke setzte er sich bereits früh mit Jaroslav Kulhavy und Julien Absalon ab. Es war vor allem Florian der in der zweiten Rennhälfte aufs Tempo drückte. Trotzdem waren es schlussendlich die Favoriten welche den Titel unter sich ausmachten. Doch mit der Bronzemedaille bestätigt Flo seine aufsteigende Form Richtung WM hin.
Absalon-Kulhavy- Vogel
18.7.2011 - Schweizermeister!
Vier Medaillen, davon zwei Meistertitel durch Florian Vogel (Elite) und Dominic Zumstein (Junioren). Das die fette Ausbeute der Mountain Bike Schweizermeisterschaft im Fribourgischen Plaffeien. Die Gesichter der Medaillengewinner waren aber auch das Einzige was an diesem regnerischen Sonntag gestrahlt hat.
Neuer Elite Schweizer Meister Florian Vogel (SCOTT Swisspower Team)
Neuer Junioren Schweizer Meister Dominic Zumstein (SCOTT Swisspower Team)
Stürmische Verhältnisse
Der Renntag hat für einige Teams schon mal denkbar schlecht begonnen. Am Samstag herrschten noch sommerliche Temperaturen als die Fahrer die technisch anspruchsvolle Strecke rekognoszierten. Ein Sturm in der Nacht auf Sonntag brachte nicht nur den Regen, sondern auch Unheil. Das SCOTT Swisspower Team Camp trotze jedoch den Umständen und so taten es dann auch die Fahrer.
Erster Titel für das SCOTT Spark
Die misslichen Bedingungen bei Dauerregen waren nicht nur für Fahrer sondern vor allem für das Material eine Herausforderung. Nino Schurter und Florian Vogel setzten beide ihr neues SCOTT Spark ein. Schon das Juniorenrennen über vier Runden hat uns gezeigt, dass der limitierende Faktor die Bremsen sein werden. Trotz „severe condition“ Bremsbelägen kamen die Fahrer auf den Eisen ins Ziel. Die Elite Fahrer hatten jedoch noch zwei Runden mehr zu absolvieren!
Florian Vogel weiss, dass er bei solch schwierigen Verhältnissen meist gut im Schuss ist (mit oder ohne Bremsen). Von Beginn weg setzte er dem Rennen den Stempel auf. Nur gerade Martin Gujan konnte ihm bis in der zweiten Runde das Wasser reichen. Ungewöhnlich verhalten ging Nino Schurter ins Rennen. Bei Rennhälfte war er gerade mal auf Rang 8 zu finden. Wer jedoch glaubte es fehle ihm bei diesem Wetter an Motivation wurde in der zweiten Rennhälfte eines besseren belehrt. Mit besten Rundenzeiten schaffte er sich Platz um Platz nach vorne bis er zu Balz Weber auf Rang zwei aufschloss. Während Vogel anscheinend souverän seinem dritten Profi Schweizermeistertitel entgegen fuhr, konnte sich Schurter auf das Hinterrad von Weber beschränken und diesen im Sprint-Finish bezwingen.
So souverän wie es die Zuschauer wahrgenommen hatten war das Rennen jedoch nicht. Florian Vogel hatte das letzte Renndrittel weder Vorne noch Hinten praktisch keine Bremsen mehr. Beide, Flo und Nino im Ziel absolut keine Bremsleistung mehr. Nach dem Sprint um Platz zwei nütze auch das Bremsen mit den Füssen nichts, sodass Nino voll in die Abschrankung prallte und sich am Finger verletzte. Nino dazu: „ Ich fühlte mich zu Beginn wahrhaftig ein wenig müde von den letzten Welt Cup Rennen, die Abfahrten ohne Bremsen waren eine so absurde Herausforderung, dass ich schon fast gefallen fand daran. Dass Flo den Titel erbt finde ich cool. Es gibt ja noch ein Trikot zu gewinnen dieses Jahr.“ Bedingung die zum Glück für alle die Selben waren. Denn die Konkurrenz hatte auch nicht weniger Probleme mit den Bremsen.
Tolle Teamtaktik
Im Juniorenrennen setzte sich Favorit Lars Forster schon in der ersten Runde mit 15 Sekunden Vorsprung ab. Dominic und Andri konnten jedoch im langen Aufstieg durch gemeinsame Arbeit nochmals aufschliessen. Gleiches passierte in Runde zwei und drei.
Auch die letzte Runde nahm Forster mit 12 Sekunden Vorsprung in Angriff. Wieder konnte das SCOTT Duo aufschliessen. Durch die Attacke von Andri Frischknecht konnte diesmal Forster sogar distanziert werden. Leider versperrte ein Sanitätsfahrzeug auf der Strecke den Weg, was ein erneutes aufschliessen von Forster ermöglichte. So musste die allerletzte Abfahrt über die Medaillenverteilung entscheiden.
ALLES oder NICHTS
Mit der Strategie „ALLES oder NICHTS“ konnte sich Dominic Zumstein auf dem sehr schwierigen Terrain absetzten und erreichte das Ziel solo. „ Ich hätte nie gedacht bei dieser Konkurrenz schon im ersten Jahr Schweizermeister zu werden. Zum Glück haben wir die Machtdemonstration von Forster nicht einfach so hingenommen. Den Titel konnten wir nur dank super Teamwork gewinnen. Ich freuen mich nun riesig ein Jahr lang das Meistertrikot tragen zu dürfen.“ Meinte ein stolzer Dominic Zumstein. Lars Forster holte sich mit 1 Sekunde Vorsprung auf Andri Frischknecht die Silbermedaille.
10.7.2011 - Schurter zweiter hinter Kulhavy
Nino Schurter lieferte am Welt Cup in Windham, USA mit einem erneuten zweiten Platz ein tolles Rennen. Doch gegen Welt Cup Leader Jaroslav Kulhavy hatte auch er nichts auszurichten. Nicht ganz bestätigen konnte Florian Vogel seinen Podestplatz von voriger Woche. Nach guter erster Rennhälfte fiel er noch auf Platz 12. zurück.
Andri Frischknecht musste sich von einem Amerikaner geschlagen geben. Der zweite Platz ist jedoch eine Bestätigung seiner momentan guten Verfassung. Noch besser war Dominic Zumstein. Er gewann das Junioren Rennen im Deutschen Albstadt.
4.7.2011 - Andri Frischknecht Welt Cup Sieg Nr. 2
Frischi jun. fuhr sein wohl stärkstes Rennen der Saison. Die ersten Runden verschaffte er sich taktisch klug fahrend einen Überblick über seine Konkurrenz. In der Spitzengruppe war nebst ihm je ein Fahrer aus Slovenien, Kanada, USA und Costa Rica.
3.7.2011 - Zurück auf's Welt Cup Podest
Die SCOTT Piloten Schurter und Vogel bestätigen ihre zuletzt in der Schweiz gewonnen Rennen mit Podestplätzen am Welt Cup in Mt. St. Anne, Kanada. Nino wird hinter einem überlegen fahrenden Jaroslav Kulhavy zweiter, Florian belegt hinter Weltmeister Hermida und Mathhias Flückiger Platz fünf.
Zurück aufs Podest
Nicht zu verkennen war das beiden wieder in alter Frische und gut motiviert nach Kanada anreisten. Einen Monat mit Schwerpunkt auf Training statt Rennen brachten beide wieder zurück auf Kurs.Dies zeigten sie auf der letztjährigen WM Strecke von Beginn weg mit einem sehr animierten Rennen. Bei Rennhälfte lagen sie nur eine halbe Minute getrennt auf den Platzen zwei und drei.
27.6.2011 - Nino meldet sich mit einem Sieg zurück
Nach einer einmonatigen Rennpause meldete sich Nino Schurter souverän mit einem Sieg am Racer Bikes Cup in Chur zurück. Dies war der sechste Saisonsieg und der vierte Sieg im der Racer Bikes Cup. Den Gesamttitel wird ihm wohl niemand mehr streitig machen.
Nach den zwei letzten eher missratenen Welt Cup Rennen legte Nino eine einmonatige Rennpause ein. Was jedoch nichts mit “dolce far niente” sondern mit einem gezielten Neuaufbau zu tun hatte. Dies war im Hinblick auf die Weltmeisterschaft schon Anfang Jahr so geplant und hat nichts mit den Resultaten der letzten Rennen zu tun.
Mit dem Sieg über Moritz Milatz, Lukas Flückiger und Florian Vogel (er setzte erstmals das neue SCOTT Spark ein und wurde Vierter), hat sich Nino Moral für die nächsten Welt Cup Rennen in Übersee getankt.
7.6.2011 - Vogel siegt in Gränichen
Nach einer längeren Durststrecke konnte Florian Vogel endlich wieder auf die Siegesstrasse zurückkehren. Bei seinem “Heimrennen” in Gränichen konnte er den Südafrikanischen top Fahrer Burry Stander auf den zweiten Platz verweisen.
Wer bei Florian Vogel die Gründe der fehlenden Resultate des letzten Monats kennt, mag es ihm von Herzen gönnen. Endlich wieder mal kam er ohne Defekte über die Runden und konnte mit diesem Sieg nicht nur seine Form bestätigen, sondern auch die Kehrtwende einlenken. Zu seinen härtesten Wiedersachern gehörte der WM Bronzemedaillengewinner Burry Stander, sowie der junge Schweizer Matthias Stirnemann. Ein Name der man sich für die Zukunft merken sollte. Doch Flo’s Angriff in der vorletzten Runde waren beide nicht im Stande zu kontern. Stander kam mit 27 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel.
30.5.2011 - Offenburg World Cup
Mit einem imposanten Solosieg am Welt Cup in Offenburg bringt sich Olympiasieger Julien Absalon wieder in die Leaderrolle im Welt Cup. Erneut nicht nach Wunsch lief es den SCOTT-Swisspower Piloten. Nino Schurter belegte den 7., Florian Vogel nach Defekt kurz vor dem Ziel den 17. Rang. Eine sehr erfreuliche Nachricht gibt es trotzdem. Unser Junior Dominic Zumstein kommt bei seinem ersten Welt Cup Einsatz gleich auf den 3. Platz.
24.5.2011 - Dalby Forest World Cup
Nach einem mehrmonatigen Erfolgshöhenflug kam es in Dalby Forest für Nino Schurter wieder mal anders. Der 9. Platz und der Verlust der Welt Cup Leaderposition sind zwar eine Enttäuschung, doch nichts was den bisherigen Dominator der Saison aus der Bahn wirft. Auch Florian Vogel wurde nach einem Platten deutlich unter seinem Wert geschlagen. Einziger Lichtblick am Welt Cup in England blieb der zweite Platz von Andri Frischknecht im Juniorenrennen.
9.5.2011 - Fünfter Sieg in Folge
Momentan läuft einfach alles rund für den Welt Cup Leader. Etwas was sein Teamkollege Florian Vogel nicht gerade behaupten kann. Wieder genesen von seiner Rückenverletzung wäre er wohl der härteste Gegner Schurters gewesen. Florian fing jedoch schon in der zweiten Runde einen Nagel im Hinterreifen ein, was ihn um den Kampf ums Podest brachte. Nachdem sich kurz darauf der sehr stark fahrende Christoph Sauser sowie Nino Schurter von der Gruppe mit Gujan, Flückiger und Gallati absetzen konnten, kam es zum Duell der Generationen. Der nun auch schon 35 jährige Routinier hatte jedoch der Endschnelligkeit Schurters nichts entgegensetzen und belegte mit 5 Sekunden Rückstand Platz 2. Florian Vogel konnte sich noch auf Platz 7 vorarbeiten.
1.5.2011 - Siegesserie hält an
Nino reihte am MTB Klassiker im Belgischen Houffalize einen weiteren grossen Sieg an seine Serie. Wiederum bezwang er seine momentan härtesten Rivalen Julien Absalon und Jaroslav Kulhavy auf die Plätze. Leider weit schlechteres gibt es von Marcel Wildhaber zu berichten, der in Belgien schwer gestürtz ist.
26.4.2011 - Andri Frischknecht 1. Weltcupsieg
Andri Frischknecht macht es seinem Idol Nino Schurter nach und gewinnt den Junioren Welt Cup in Südafrika. Die Konkurrenz war zwar mit nur drei Nationen nicht sehr gross. Nichts desto trotz, Frischi Junior zeigte bei seinem allersten Welt Cup Einsatz eine souveräne Leistung und gewann mit über zwei Minuten Vorsprung vor dem Südafrikaner Gert Heyns und dem Franzosen Cyril Granladen.
23.4.2011 - Nino siegt beim Weltcup in Südafrika
Die Nr. 1 von 2010 ist und bleibt vorest auch die Nummer 1 im Jahr 2011! In einem bis zum Schluss äusserst spannenden Rennen ging der Sieg an Nino Schurter. Alle Favoriten mit Ausnahme von Lokalmatator Burry Stander (welcher einen Sturz verzeichnete) und Florian Vogel (er ging schon mit einer Trainingsverletzung ins Rennen) lieferten sich einen harten Kampf. Insbesondere Julien Absalon und Nino Schurter. Dass Absalon noch nicht abgeschrieben werden darf hat er Heute eindrücklich bewiesen. Nur gerade in den technisch sehr schwierigen Abfahrten war Nino im Vorteil. Dies nutzte dieser jedoch Gnadenlos aus und attackierte genau da Runde für Runde. Schliesslich begann der in die Defensive gedrängte Absalon eine Runde vor Schluss einen kleinen Fehler. Die 10 Sekunden Vorsprung welche Nino dabei herausholte verwaltete er mit grossem Kalkül und brachte den Sieg mit 16 Sekunden Vorsprung ins Trockene.
6.9.2010 - Nino Schurter und Florian Vogel ohne Glück an der WM
Ausgerechnet am wichtigsten Rennen der Saison verzeichnen Nino und Florian rabenschwarzes Pech. Die ganze Saison hatte Nino keinen einzigen Platten zu beklagen, aber an der WM erwischt es ihn gleich zweimal. Auch Florian wurde durch einen Platten in der Startrunde schon früh aus der Entscheidung gerissen. Mit dem vierten Rang von Nino, respektive 9. Rang von Flo bleibt Patrik Gallati der einzige Medaillengewinner des SCOTT-Swisspower Teams.
30.8.2010 - Nino Schurter WORLD CUP CHAMPION 2010
Die Bilanz nach dem Welt Cup Finale in Windham, USA lässt sich sehen! Nino Schurter wird 2., Florian Vogel 3. und unser U23 Fahrer Patrik Gallati 21. (2. in der U23 Wertung)! Nino gewinnt somit den Welt Cup 2010, Florian wird 4. Rang im Gesamtklassement und Patrik 5. bei den U23. Zudem gewinnt SCOTT-Swisspower die WC Teamwertung in Windham.
Mit dem Gewinn des Welt Cup Titels setzt Nino Schurter nicht nur seiner Karriere ein weiteres Highlight auf, sondern bricht ein weiterer Rekord in der Geschichte des Mountain Bike Rennsports. Noch nie hat ein Fahrer im Alter von 24 den Weltmeister – und Welt Cup Titel gewonnen. Auch ein Miguel Martinez oder Julien Absalon schafften dies nicht. 2010 demonstrierte Nino auf eindrückliche Art eine Konstanz, welche ihm den verdienten Welt Cup Gesamtsieg eintrug. Auch mit regelmässigen Podestplätzen in den drei letzten Welt Cups zeichnet sich Florian Vogel als einer der absolut stärksten Fahrer der Gegenwart aus.
Weltcup-Sieger Nino Schurter vom Scott Swisspower Mountainbike Team
25.8.2010 - Interview mit Nino Schurter in der Zeitschrift 20 Minuten
23.08.2010 - Florian Vogel gewinnt Finale in Muttenz
Florian Vogel und Nino Schurter zeigten am Racer Bikes Cup in Muttenz, das sie bereit sind für das grosse Show Down zum Saison Finale. Mit einem brandneuen SCOTT Scale 29er, den trendigen Mountain Bikes mit grösseren Rädern, holte sich Florian Vogel den Sieg vor Ralph Näf und Nino Schurter. Auch Nino setzte zum ersten Mal auf ein 29er und übersprintete mit diesem seinen grossen Kontrahenten Julien Absalon auf der Ziellinie.
01.08.2010 - Nino Schurter gewinnt Val di Sole Welt Cup
Das SCOTT-Swisspower MTB Racing Team dominiert zur Zeit den Welt Cup nach belieben. Auf den Sieg durch Florian Vogel letzte Woche in Champèry folgt ein sensationeller Sieg von Nino Schurter in Val di Sole, Italien. Dieser Triumph zählt doppelt. Wiederum konnte Schurter Olympiasieger Julien Absalon knapp im Sprint bezwingen und übernimmt von diesem zugleich die Führung im Gesamtweltcup. Florian Vogel bestätigte seine tolle Form mit dem 3. Platz. Das SCOTT Duo prägte das Rennen von Start bis Ziel.
26.7.2010 - Florian Vogel gewinnt zweites Welt Cup Rennen seiner Karriere
Nach der knappen Niederlage an der Schweizermeisterschaft revanchierte sich Flo auf die schönste Arte und Weise. Mit einem taktisch klugen Rennen fuhr er seinen zweiten Weltcup Sieg nach 2008 ein. Diesmal war das Glück auf seiner Seite. Denn auch SCOTT-Swisspower Teamkollege Nino Schurter wäre gut genug für den Sieg gewesen. Diesem geschah jedoch an der Spitze liegend dasselbe Malheur wie Florian letzte Woche. Sattelbruch. Drei der fünf verlorenen Plätze erkämpfte er sich jedoch wieder zurück und belegte den hervorragenden 3. Platz.
Welt Cup Team Sieg
Marcel Wildhaber war wie vor Wochenfrist toll in Fahrt. Mit dem 33. Rang, dem besten Welt Cup Resultat seiner Karriere, verhalf er zum Welt Cup Sieg in der Teamwertung. Dieser rundete ein perfektes Rennwochenende für das SCOTT-Swisspower Teams ab.
24.7.2010 - Nino Schurter und Florian Vogel weitere 4 Jahre beim SCOTT-Swisspower MTB Racing Team
Die beiden Weltklasse-Mountainbiker Nino Schurter und Florian Vogel bleiben dem SCOTT- Swisspower Mountain Bike Racing Team bis 2014 treu. Durch die Vertragsverlängerungen sind die Voraussetzungen zur Erreichung der gemeinsamen Ziele gegeben.
18.7.2010 - Grosserfolg an der MTB Schweizermeisterschaft in Gränichen
Drei Schweizermeistertitel (Elite, Junioren und U17) sowie eine Silbermedaille bei der Elite sind die satte Ausbeute bei der SM 2010. Dies ist die erfolgreichste Bilanz seit bestehen des Swisspower Teams. Überragend war das Rennen der Elite mit dem Doppelsieg von Nino Schurter und Florian Vogel. Die SCOTT-Swisspower Dominanz wurde durch einen super fahrenden Marcel Wildhaber als Fünfter unterstrichen. Beim Nachwuchs gingen die Titel wie erwartet an Roger Walder (Junioren) und Andri Frischknecht (U17).
Kopf an Kopf Rennen -
Nino Schurter und Florian
Vogel
Siegerehrung - Schweizermeister Nino Schurter und Vizemeister Florian Vogel
3 Meistertitel -
Nino Schurter, Andri Frischknecht und Roger Walder
Rennbericht:
Wer will noch mal wer hat noch nicht
FlorianVogel als Lokalmatador, er ist im RC Gränichen gross geworden, wollte unbedingt seinen Titel verteidigen und somit das Tripple schaffen von drei Schweizermeister Titeln in Folge. Nino Schurter ist zwar Weltmeister, doch der SM Titel bei der Elite fehlte noch in seinem Palmares. Auch er war hungrig auf Gold. Da beide fürs SCOTT-Swisspower Team starten, erwarteten einige Zuschauer eine Stallorder des Teams. Dem war aber nicht so. Beide wollten das Rennen „fair and square“ ausfahren.
Sattelwechsel in Formel 1 tempo
An der Spitze sahen die zahlreichen Zuschauer ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Flo & Nino. Dieses wurde jedoch in der vierten Runden durch den Bruch von Florians Sattel unterbrochen. Flo musste eine halbe Runde ohne Sattel zurücklegen bevor ihm unser gut vorbereitete Mechaniker Erwin Wildhaber in der Tech Zone Sattel mit Stütze im Rekordtempo von 18 Sekunden ersetzte. Dies war der ganze Rückstand der sich Florian durch diesen Zwischenfall einhandelte. Erwin hat somit auch eine Goldmedaille verdient! Nino zeigte seinem „Rivalen“ grosse Fairness indem er keinen Profit aus dem Pech von Flo schlug und diesen wieder aufschliessen liess. Respekt! Die Rundenzeit zeigte jedoch, dass Nino nicht gerade warten musste. Diese war nämlich gleich wie die anderen Runden. Will heissen dass vor allem Florian durch den Defekt einen extra Effort leisten musste um im Titelrennen zu bleiben. Vielleicht war es auch dieser, welcher am Ende Match entscheidend war. Es kam nämlich zu einem Sprint Finish bei dem Nino das bessere Ende für sich behielt. Beide hätten den Titel verdient, doch ein Meistertrikot gibt es eben nur für einen.
Souveräner Nachwuchs
Weniger spannend aber gerade so erfreulich für unser Team waren die Rennen von Roger Walder und Andri Frischknecht. Sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und bestimmten das Rennen mit grossem Vorsprung souverän. Innert Wochenfrist darf sich nun Roger Junioren Europa-und Schweizermeister nennen. Andri schaffte es in zwei Radsportdisziplinen ( Rad-Quer/ MTB) U17 Schweizermeister zu werden.
Juni 2010
Der Monat Juni beinhaltete weder Meisterschaften noch Welt Cup Rennen. Daher liess er Zeit sich mit gezieltem Training in der Höhenluft des Engadins für den nächsten Monat vorzubereiten. Dies heisst jedoch nicht dass die SCOTT-Swisspower Piloten inaktiv waren. Im Gegenteil! Anfang Monat präsentierten Nino und Florian die neuen SCOTT Modelle in Giverola, Spanien. Darunter das komplett neu konzipierte SCOTT Scale 899, die neue Wunderwaffe unseres Teams. Der Rahmen wiegt gerade mal 899 Gramm. Somit ist er der leichteste Serienrahmen weltweit und wird die nächsten Jahre der Massstab in Sachen Leichtbau sein.
Florian Vogels Programm ging gedrängt weiter. Er bestritt gleich drei Rennen in innert 5 Tagen. Den City Sprint in Lausanne gewann er, das Rennen in Prag und Albstadt (Deutschland) beendete er als Zweiter. Nach einer kurzen Rennpause griff Weltmeister Nino Schurter letzten Sonntag an der Swiss Bike Trophy auf dem Berner Gurten wieder ins Renngeschehen ein. Das angekündigte Duell zwischen ihm und Julien Absalon fand dann auch effektiv statt. Bis Rennhälfte sah es mit Nino, Flo und Julien an der Spitze liegend nach einer Neuauflage der letztjährigen WM aus. Der Ausgang verlief dann jedoch zu ungunsten der SCOTT Fahrer. Nino konnte Julien zwar zwei Runden vor Schluss leicht distanzieren, fing in der Folge jedoch einen „Schleicher“ (Platten) ein und musste das Hinterrad wechseln. Absalon nutzte dies kühl zu seinen Gunsten aus.
Florian konnte sich in der Endphase nicht mehr gegen den stark aufkommenden Christoph Sauser wehren und musste ihm den dritten Platz überlassen.
30.5.2010 - Erfolgswelle dauert an
Beim Racer Bikes Cup in Plaffeien konnte das SCOTT-Swisspower Team seine Erfolgsserie mit einem Doppelsieg fortsetzten. Zwar war das Starterfeld nicht so hochkarätig wie auch schon. Mit dem Olympiazweiten Jean-Christoph Peraud, welcher diese Jahr auf die Strasse gewechselt hat und an der Tour de France starten wird, sowie Lukas Flückiger, standen schon auch harte Burschen am Start. Schurter gewann mit 8 Sekunden Vorsprung auf Vogel. Dieser lag jedoch nach einem Sattelbruch in der ersten Runde weit zurück, fuhr danach die schnelleren Rundenzeiten als die Spitze und konnte in der letzten Rune gar noch Flückiger einholen und um 5 Sekunden bezwingen.
Ein ganz starkes Rennen ist U23 Fahrer Matthias Rupp gefahren. Er belegte hinter Peraud den 5. Rang. Marcel Wildhaber setzte sich mit dem auch guten 7. Rang an die Spitze des Gesamtklassements des Racer Bikes Cup. Seinen schon dritten Saisonsieg in vier Rennen konnte Andri Frischknecht in der U17 Kategorie feiern. Roger Walder landete jedoch auf dem enttäuschenden 13.Rang. Patrik Gallati musste wegen seiner Knieverletzung pausieren.
23.5.2010 - Super Teamleistung am Welt Cup in Offenburg
Über 20'000 Zuschauer sahen ein packendes Rennen, welches zum erneuten Duell zwischen Olympiasieger Absalon und Weltmeister wurde. Diesmal zu Gunsten von Absalo. Er gewann überlegen mit 49 Sekunden Vorsprung auf Nino. Dieser für jedoch ein sehr animiertes Rennen und provozierte mit seinen Attacken schon zu Beginn des Rennens mit eine Selektion. Hinter Jarsolav Kulhavy (Tschechien) und Christoph Sauser fand auch Florian Vogel zu seinem Können zurück. Sein 5. Rang zeigt das weit mehr in ihm steckt als er in den ersten zwei WC Rennen gezeigt hat. Hinter Orbea belegte SCOTT-Swisspower den 2. Rang in der Teamwertung.
Auch Junior Roger Walder stand mit einem grossartigen 2. Platz das erste Mal auf dem Welt Cup Podest.
7.5.2010 - Gute SCOTT-Swisspower Teamleistung an den Bike Days
Das SCOTT- Swisspower MTB Team rehabilitiert sich an den Bike Days in Solothurn für das Desaster des letzten Welt Cup Rennens in Houffalize. Mit Florian Vogel-Nino Schurter und Patrik Gallati fuhren gleich drei SCOTT Piloten in die Top 5!
Insbesondere Florian Vogel ist der tolle zweite Platz zu gönnen. Nach dem letzten total missratenen WC Rennen war er ziemlich ratlos. Dass er als einziger Olympiasieger Julien Absalon bis zum Schluss fordern konnte, zeigt dass es um seine Form gut steht. Hoffentlich kann er mit diesem Schwung beim nächsten Welt Cup Rennen in Offenburg wieder sein wahres Können zeigen.Absalon nutzte eine kleine Unaufmerksamkeit Schurters für seinen frühen Angriff in der zweiten Runde. Ab da war das Duo Absalon/Vogel vorne. Hinten war Schurter zusammen mit Christoph Sauser und Thomas Litscher mit Nachführarbeit gefordert. Nach einem Radwechsel von Schurter und einem Platten von Sauser fuhr U23 Vize-Europameister Thomas Litscher auf Platz drei. Ein super Rennen ist auch Patrik Gallati gefahren. Er konnte sogar zu Schurter aufschliessen und erreichte das Ziel Zeitgleich mit seinem Teamkollegen.
Marcel Wildhaber wurde 11. Matthias Rupp stürzte bei Rennhälfte an 6. Stelle liegend und musste mit einer Hirnerschütterung ins Spital eingeliefert werden. Einen weiteren Sieg konnte Junior Roger Walder feiern.
4.5.2010 - Welt Cup Houffalize ohne Exploit
Nach dem erfolgreichen Start im Welt Cup ist das Scott-Swisspower Team guten Mutes nach Houffalize, Belgien gereist. Leider enttäuschend ohne top Resultate zurückgekehrt.
Nr. 1
Erstmals mit der Nummer 1 an einem Welt Cup Rennen startend, stand vor allem Welt Cup Leader Nino Schurter im Rampenlicht. Trotz misslichem Wetter pilgerten mehr denn je enthusiastische Fans nach Houffalize. Mit dem WM Trikot und der Nummer 1 am Bike war Nino im Radsport Land Belgien der gefragte Mann. Im Rennen selbst nicht mehr der Jäger sondern der Gejagte. An diese Situation hat sich Nino erst noch zu gewöhnen.
Vogel und Wildhaber out
Zum schlechten Wetter (was zwar unseren Fahrern sonst eher entgegenkommt) kam auch noch Renn-Pech dazu. Florian wurde am Start in einen Sturz verwickelt und kam danach nie richtig ins Rennen. Auf aussichtsloser Position gab er das Rennen demoralisiert auf. Auch Marcel Wildhaber sah das Ziel nicht. Bei einem Ausweichmanöver riss es ihm den Wechsler ab. Nicht viel besser erging es Nino. Nach einem verhaltenen Start brach bei Rennhälfte der vordere Umwerfer. Danach hatte er nur noch das kleine Kettenblatt zur Verfügung. Immerhin konnte er noch einen 15. Platz ins Ziel retten, was ihn nach wie vor auf dem 3. Gesamtrang im Welt Cup hält.
Der Spanier Jose AntonioHermida (Merida) konnte seinen 6. Welt Cup Sieg feiern. Nicht weniger als 4 Schweizer schafften es in die top 10.
Für den einzigen Lichtblick am Wochenende sorgte der erst 20 jährige Matthias Rupp . Aus Position 224 als einer der Allerletzten startend, schaffte es Matt bei seinem ersten Welt Cup Rennen auf den sehr guten 54. Rang. In der U23 Wertung ist dies der 10. Rang. Die ersten 60 bekommen WC Punkte. Somit wird Matt in Offenburg aus weit besserer Position starten dürfen.Patrik Gallati konnte seine Position halten. Er wurde 6. in der U23 Kategorie und belegte den 43. Rang.
26.4.2010 - Nino Schurters erster Welt Cup Sieg
Nach dem Gewinn des WM Titels 2009 stellte sich die Frage: “ Welche Ziele beleiben dem erst 23-jährigen Nino Schurter noch? Schliesslich hat er schon fast alles gewonnen.”
Nebst dem Fernziel Olympia 2012 und dem verteidigen des Weltmeistertitels meinte er: „Ich habe noch nie ein Welt Cup Rennen gewonnen. Das möchte ich 2010 in die tat umsetzen.“ Gesagt, getan! Schon bei der ersten Möglichkeit kann der Weltmeister ein weiteres Karriereziel abhacken.
Kampf der Champions
Im Rennen zeichnete sich ein an Spannung kaum zu überbietender Kampf der Champions ab. Bis 2/3 des Rennens blieb eine grössere Gruppe von 9 Fahrern zusammen. Florian Vogel musste erst sein Starthandicap (schlechte Startposition) wettmachen und schloss vorübergehend zu dieser Spitzengruppe auf. „Ich erwischte nicht den besten Tag und war von Beginn weg am Limit“ meinte Flo zu seinem Rennen. Er konnte zwar die Gruppe nicht halten, rettet jedoch ein solider 12 Rang ins trockene. An der Spitze gab es ein erbittertes Auscheidungsrennen. Der Attacke von U23 Weltmeister Burry Stander (RSA) konnte nur noch Olympiasieger Absalon und Weltmeister Schurter parieren. Die Meister waren also unter sich. In der letzten Runde kam dann der zu erwartende Angriff von Julien Absalon. Hier hatte Nino allergrösste Mühe das Rad zu halten. Im Gegensatz zu Stander kam Nino jedoch durch die vielen technischen Passagen immer wieder ran. Eine Neuauflage des WM Finale von Canberra bahnte sich an. Nino ist Taktisch ein sehr schlaues Rennen gefahren. Immer in richtiger Position, jedoch ohne sich mit Attacken zu exponieren. Im Gegensatz zur WM in Canberra bog Absalon als erster auf die lang Zielgerade. Es schien als der Olympiasieger seine Revanche für den verlorenen WM Titel wahrmachen könnte, bis Nino im allerletzten Moment aus dem Windschatten kam und den Sprint um 10 cm für sich entschied. Noch nie in der 20 jährigen Geschichte des Welt Cups gab es eine so knappe Entscheidung! Es war der Sprint der Champions der in die MTB Geschichte eingehen wird!
Dieser Ausgang zu Gunsten Schurters ist mehr als nur ein Welt Cup Sieg. Er ist die Bestätigung seines WM Titels. Niemand zweifelt nunmehr an der Wachtablösung des langjährigen Dominators Absalon. Diese war nach dem Rennen sichtlich enttäuscht. Auch er weiss dass er mehr als nur einen Sprint verloren hat.
Gallati in top ten
Unser dritter Fahrer Patrik Gallati hat sich auch gut geschlagen. Aus Position 103 startend konnte er sich durchs Rang um Rang nach vorne arbeiten und erreichte das Ziel als 47. In der U23 Wertung ist dies der gute 7. Rang.
Schon nächstes Wochenende geht es weiter mit dem Welt Cup Klassiker in Hoffalize, Belgien.
20.4.2010 - SCOTT-Swisspower Team bereit für den Welt Cup Start
“Es brauchte schon zwei Wochen um sich von den Strapazen der Cape Epic zu erholen” meinte Florian Vogel. “Auch wenn wir nicht jeden Tag vollgas gefahren sind hat das 8-tägige Etappenrennen seine Spuren hinterlassen. Positive für die Welt Cup Saison, hoffen wir doch!”.
Als letztes Tuning der Vorbereitung für den am Sonntag im Englischen Dalby Forest startenden Welt Cup nutzen Florian und Nino das Sunshine Race in Nals als finalen Ernstkampf. Mit Erfolg!
Sunshine Race im Südtirol
Das zur Italienischen Rennserie zählende Sunshine Race im Südtirol war ideale Station für einen letzten Test. Abgesehen vom guten Essen und der schönen Region um Meran, welche an sich schon einen Besuch rechtfertigt, boten die anspruchsvolle Rennstrecke und die tollen Zuschauer gute Bedingungen. Schon in der ersten Runde setzte sich ein Quartet bestehend aus Tony Longo (Full Dynamix), Stephane Tempier (Bianchi), Florian Vogel und Nino Schurter ab. Die Italiensiche Hoffnung Longo fiel nach Rennhälfte durch Defekt zurück. Doch der Franzose Tempier blieb mit seinen Kletterfähigkeiten ein hartnäckiger Gegner. Erst in der letzten von acht Runden konnte er das Tempo von Nino und Flo nicht mehr halten.
Alle waren gespannt wer von den beiden Schweizern wohl als Erster auf die Zielgeraden einbiegen wird. Es war Weltmeister Nino Schurter! Doch von Vogel keine Spur. Tempier passierte das Ziel 12 Sekunden später als Zweiter. Erst nach langen vier Minuten des Wartens erschien Flo zu fuss das Bike stossend! In der allerletzten Abfahrt verhängte sich ein Absperrband in seinem Wechsler, den es kurzerhand abriss. Pech! Er nahm es sportlich. Die Erkenntnis gut in Form zu sein und damit bereit für den Welt Cup überwiegt das Malheur des eventuell entgangenen Sieges. Der wäre wohl ohnehin an Nino Schurter gegangen. Machte dieser doch während des ganzen Rennens einen souveränen Eindruck. So oder so. Beide scheinen hungrig zu sein für mehr...
Andri gewinnt sein erstes Rennen
Nebst Flo und Nino war auch Andri Frischknecht bei den U17 am Start. Dies bei starker Konkurrenz. Zählte doch sein Feld über 100 Teilnehmer. Von Beginn weg lieferte er sich mit dem Italienischen U17 Meister Alberto Rossi einen Kampf auf biegen und brechen. Den Vorsprung den Andri in den Abfahrten herausfuhr, holte Rossi jeweils in de Steigungen wieder auf. Doch auf der letzten Abfahrt konnte Frischi Junior das Rennen zu seinen Gunsten entscheiden. Sein erster XC Sieg bei den U17! Rossi wurde mit 17 Sekunden Rückstand Zweiter. Der Österreicher Michael Mayer Dritter.
Doppelsieg in Schändi
Gar zu einem Doppelsieg reichte es Patrik Gallati und Marcel Wildhaber beim regionalen MTB Rennen in Schwändi, Glarus. Matthias Rupp wurde Vierter.
23.3.2010 - Cape Epic
Zum ersten Mal versuchen sich Nino Schurter und Florian Vogel an der Cape Epic in Südafrika. Die Cape Epic ist mit Abstand das wichtigste Mountain Bike Etappenrennen der Welt. Für die Biker quasi die Tour de France. Drei der acht Etappen sind gefahren. Die Leistungen des im Team fahrenden Duo's dürfen sich sehen lassen, nur die resultatmässige Ausbeute war entspricht nicht ihrem Effort.
Die erste Etappe führte über 117km mit 2190 Höhenmeter von Wellington nach Ceres. Obwohl ein Marathon Rennen wurde gleich von Beginn weg im Cross-Country Renntempo gefahren. Kein Wunder bei der top Besetzung. Mit Sauser/Stander (Spezialized), Brentjens/Pietersma (Trek), Hermida/Van Houts (Merida), den Flückiger Brüder (Trek) und den Titelverteidiger Platt/Sahm (Bulls) ist das Feld hochkarätig besetzt. Dem SCOTT-Swisspower Team machten jedoch weniger die Konkurenz zu schaffen, sondern vielmehr die Eigenheiten welche die Cape Epic mit sich bringt. Viele Dornen, die limitierte Verpflegung und die mangelnden Streckenkenntnisse sind Faktoren die mit einer Cape Epic spezifischen Erfahrung einfacher zu meistern sind. Lange Zeit konnten unsere Jungs ganz an der Spitze mithalten, ehe sie durch eine lose Schuhplatte an Nino's Schuh aus der Entscheidung geworfen wurden. Das Resultat war der 11. Schlussrang. Gewonnen wurde die Etappe von Evans/Lakata (MTN).
Die zweite Etappe über 90km schien fest in Schweizer Hand. Erst waren die Flückiger Brothers mit 5 Minuten Vorsprung unterwegs, doch ein abgerissener Wechsel riss sie vorübergehend aus dem Rennen. Dann kam der Angriff von SCOTT-Swisspower. 20 km vor dem Ziel hatten sie nicht weniger als 4 1/2 Minuten auf ihre Rivalen. Doch auch sie waren vom Pech verfolgt. Ein Platten kostete sie den schon fast sicheren Etappensieg. Demoralisiert fuhren sie das Rennen auf dem 10. Platz zu Ende. Das Gesammtklassement rückte so in weite Ferne. Gewonnen hat kein geringerer als der nun schon 42 jährige Olympiasieger von Atlanta Bart Brentjens zusammen mit Jelmer Pietersma.
Am dritten Tag über 120km ginges Flo und Nino ein bischen lockerer an um sich auf einen Angriff in einer späteren Etappe zu schonen. So locker das sogar Frischi mithalten konnte. Er ist zusammen mit seinem Freund Urs Gerig, Frischi's Masseur aus den Team Ritchey Zeiten, für die Promotion des Project Rwanda (www.projectrwanda.org) an den Start gegangen. Leider endete Urs auf der zweiten Etappe im Spital statt im Ziel. Er stürtze auf sein Knie, was genäht werden musste. Nun ist Frischi solo unterwegs, oder wie auf der 3. Etappe am Hinterrad seiner Schützlinge, welche sich führsorglich um ihn kümmerten. Immerhin hat es dem Duo trotz dem Anker noch auf den 19. Platz gereicht. Die Etappe wurde von Christoph Sauser/ Burry Stander gewonnen. Leader sind nun die Bulls.